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Am 3. November ist Hubertustag – Jäger feiern ihren Schutzpatron

Pressemitteilung

Am 3. November ist Hubertustag – Jäger feiern ihren Schutzpatron – Der Kreisjagdverband Erding e.V. ruft zu mehr Respekt vor Wildtieren auf

Erding – Der Heilige Hubertus ist der Schutzpatron der Jäger. Er steht im Mittelpunkt zahlreicher Messen und Feiern rund um den 3. November, den Hubertustag. Die Jäger im Landkreis Erding ehren den Schutzpatron mit vielen Hubertusmessen im gesamten Landkreis, wie am vergangenen Wochenende in Oberding oder Schröding. Am Sonntag, den 2. November, 18 Uhr findet eine Hubertusmesse in der Stadtpfarrkirche St.Johann in Erding statt, die musikalisch durch die Jagdhornbläser des Kreisjagdverbandes Erding und den Hubertus Dreigsang umrahmt wird. 
„Die Legende um den Heiligen Hubertus hat nichts an Aktualität verloren“, sagt Thomas Schreder, Vorsitzender des KJV Erding. (KJV). Die Begegnung mit einem weißen Hirsch, der ein Kreuz zwischen den Geweihstangen trug, brachte den einst zügellosen Jäger zur Vernunft und zum Nachdenken, darüber was wichtig ist. Heute steht der Heilige Hubertus als Schutzpatron für die waidgerechte Jagd, bei der es nicht allein um Abschuss und Beute geht, sondern um den Respekt vor der Schöpfung und das Verantwortungsbewusstsein für Natur und Tierwelt. „Das soll uns an diesem Tag immer wieder bewusst werden“, so Schreder.
In manchen Regionen wird im Zusammenhang mit Tierarten wie Wildschweinen, Bibern, Gänsen oder Krähen nur noch von einer „Plage“ gesprochen und von „Schädlingen“, die es mit allen Mitteln auszurotten gilt, ohne die Gründe für die Entwicklung ernsthaft zu hinterfragen. Auch wenn Schäden und Beeinträchtigungen der Betroffenen ernstzunehmende Belange sind, die es zu lösen gilt, darf der Respekt vor unserer heimischen Tierwelt darüber nicht vergessen werden. Es darf nicht jedes Mittel recht sein.
Thomas Schreder dazu: „Es ist immer wieder die Rede davon, dass Wildtiere unserem wirtschaftlichem Erfolg oder persönlichen Interessen im Weg stehen. Aber keiner redet davon, wie viel wir Menschen den Wildtieren an Lebensraum und Nahrungsgrundlagen genommen haben und dass unser Wild eine Daseinsberechtigung in unseren Feldern und Wäldern hat.“ Zudem wird häufig völlig vergessen, dass bei unseren Niederwildarten Notstand herrscht: Fasan-, Rebhuhn- und Hasenbestände sind in vielen Bereichen des Landkreises auf einem dramatischen Tiefststand, obwohl es vereinzelt auch Lichtblicke gibt. Die Beobachtungen und Zählungen der Jägerschaft belegen das sehr deutlich. Wildarten leiden oft unter den schwindenden Lebensräumen und der abnehmenden Lebensraumqualität, ebenso wie Kiebitz, Feldlerche und Co. Diese fatale Entwicklung wollen die Jägerinnen und Jäger im KJV Erding nicht stillschweigend hinnehmen und appellieren an Bevölkerung und Grundeigentümer Rücksicht aufs Wild zu nehmen. Jeder kann ein kleines Stück dazu beitragen, damit es unserem Wild wieder ein bisschen besser geht.
Die Jäger im Landkreis schützen, hegen und jagen aus Freude und aus tiefer Verbundenheit zur Natur. Das alles findet nach den strengen Kriterien der Nachhaltigkeit statt, einem Grundprinzip der Jagd oder auch der Forstwirtschaft. Erdings Jäger jagen in dem Bewusstsein, dass ein Zuviel an Wildtieren das Gleichgewicht ebenso bedroht wie ein Zuwenig. Schreder: „Rund um Hubertus werden insbesondere die Jäger immer wieder daran erinnert, dass wir eine hohe Verantwortung für den Erhalt unserer Lebensräume und der darin frei lebenden Tier- und Pflanzenwelt haben. Nur wenn wir diesem Auftrag gemeinsam mit allen Beteiligten gerecht werden, können wir die Schöpfung für die nächste Generation bewahren und weiter erfolgreich um Akzeptanz für das uns anvertraute Wild werben.“

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