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Der Hund kann nicht schwitzen – Tipps des Kreisjagdverbandes Erding für Hundehalter an Hundstagen

Landkreis Erding - Endlich ist es Sommer! Die Menschen genießen die warmen Sonnentage im Biergarten und am Badesee. Dabei sollten die Hundebesitzer die Bedürfnisse ihres Vierbeiners nicht vergessen, erinnert Thomas Schreder, Vorsitzender des Kreisjagdverbandes Erding e.V. zusammen mit der Ausbildungsleiterin für das Jagdhundewesen, Petra Scharf, die beide natürlich selbst auch einen Jagdhund führen. Petra Scharf: „Immer wieder sind Meldungen zu lesen, dass Tiere im Auto vergessen wurden und in der Hitze fast umgekommen sind.“

Grundsätzlich gilt: Der Hund sollte möglichst nie im Auto allein zurück gelassen werden. Lässt sich dies gar nicht vermeiden, darf der Wagen keinesfalls in der Sonne stehen. Schreder warnt davor: „Das Innere des Fahrzeuges entwickelt sich bei direkter Sonneneinstrahlung schnell zu einem tödlichen Backofen! Eine Tortur für jeden Hund, der „Pelz trägt“, das heißt behaart ist und nicht über die blanke Haut schwitzen kann, wie wir Menschen dies tun.“  Aber Achtung: Bei der Wahl des Parkplatzes sollte nicht vergessen werden, dass die Sonne wandert! Wenn das Auto vorsorglich im Schatten geparkt wurde, steht es vielleicht schon eine Stunde später in der prallen Sonne.

Der Biologe Schreder dazu weiter: „Einige Hersteller bieten Hilfsmittel an, damit Hundebesitzer Fenster oder Kofferraum ihres parkenden Fahrzeugs geöffnet lassen können. Dazu zählen zum Beispiel Fenstergitter und Abstandhalter. Aber auch ein teilweise geöffnetes Fenster bietet im Hochsommer keine ausreichende Luftzirkulation. Die genannten Produkte kühlen das Auto nicht ab, sondern verbessern höchstens die Belüftung.“  Das heißt, der Wagen muss dennoch stets im Schatten stehen, und der Hund braucht ausreichend Trinkwasser im Inneren. Bei heißen Temperaturen, auch wenn keine direkte Sonneneinstrahlung vorherrscht, sollte der Hund trotz Fenstergitter und Kofferraumabstandhalter keinesfalls lange im Wagen gelassen allein werden. Thomas Schreder: „Bitte nicht vergessen: Den Hund im Auto nie anleinen. Er braucht Bewegungsfreiheit, um den Platz wechseln zu können.“

Falls der Hund am Fenster sitzt, sollte es während der Fahrt geschlossen sein. Der Fahrer genießt vielleicht den kühlen Fahrtwind, aber der Hund bekommt leicht eine Bindehautentzündung. Beim Einkaufen mit dem Hund gilt: nicht in der prallen Sonne vor dem Geschäft anbinden. Eine schattige Stelle wird sich sicher finden. Auch bekennende Fahrradfans sollten daran denken, dass der Hund während der heißen Stunden nicht neben das Fahrrad gehört. Besonders mit Junghunden sollte man das Spielen in der Mittagshitze unterlassen, da diese sich vor lauter Begeisterung gerne selbst überfordern. Spaziergänge in der Hitze sind für Frauchen, Herrchen und Hund kein Vergnügen. Schreder abschließend: „Bei starker Hitze ist es empfehlenswert, lieber am Morgen und am Abend lange Spaziergänge auf den befestigten Wegen zu unternehmen und so den Sommer zu genießen. Viele Hunde schwimmen auch gerne! Wenn es mit den übrigen Nutzern der Gewässer abgesprochen ist, freut sich auch ein Hund auf das kühlende Nass.“

 Thomas Schreder, Dipl. Biol.

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