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Jäger dürfen Verkehrszeichen bei Treib- und Drückjagden aufstellen

Bundesweite Pilotschulung in Erding zum Schutz von Verkehrsteilnehmern und Wild

Erding, 12.2.2008

Auf Antrag von Prof. Dr. Jürgen Vocke,MdL, Präsident des Landesjagdverbandes Bayern (BJV) wurde der Bayerische Landtag im Jahr 2006 aufgefordert eine praxisorientierte Lösung zu finden, um die Gefährdung von Verkehrsteilnehmern bei Treibjagden zu verringern. Der darauf folgende Landtagsbeschluss fand nun Umsetzung in einer Verordnung des Bayerischen Innenministeriums.

In einer ganztägigen Schulung, die in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Innenministerium, dem BJV und dem ADAC erarbeitet wurde, konnten in diesem Zusammenhang die ersten 50 Jäger aus ganz Bayern in der Straßenmeisterei Erding geschult werden. Der Vorsitzende des Kreisjagdverbandes Erding und BJV Pressesprecher, Thomas Schreder, begrüßte alle Anwesenden mit den Zahlen aus der jüngsten Unfallstatistik der Polizeiinspektion Erding. „44 Verkehrstote in einem Jahr! Wenn wir durch unsere Arbeit heute, nur einen Unfall verhindern können, hat sich der Aufwand schon gelohnt.“ Johanna Lichtenstern, technische Oberinspektorin im Straßenbauamt Erding und Polizeihauptkommissar Alfons Englmeier von der PI Erding, die beiden wichtigsten Ansprechpartner für die Umsetzung in der Praxis, waren ebenfalls interessierte Zuhörer.

BJV Präsident Vocke lobte den Einsatz der Jäger, die größtenteils aus dem Landkreis Erding stammten. „Es ist ein wichtiger Dienst an der Gesellschaft, dass Sie einen vollen Arbeitstag für diese Schulung in Kauf nehmen, um einen Teil zur Unfallvermeidung beizutragen! Das ist gelebtes Ehrenamt!“

Die Referenten des Tages, RA Kristina Benecke und Thomas Hessling von der ADAC Zentrale sowie Hubert Kerzel ehrenamtlicher Mitarbeiter im Landesjagdverband Bayern vermittelten in theoretischen Blöcken die notwendigen rechtlichen Grundlagen und organisatorische Hinweise, bevor ein praktischer Teil den Schulungstag abrundete.

Auch Erdings Landrat Martin Bayerstorfer, der dem Thema Unfallvermeidung einen sehr hohen Stellenwert zumisst, freute sich, dass dieses Signal aus Erding in die gesamte Bundesrepublik ausstrahlen wird. „Bei einem derart engagierten und fachkompetenten Vorsitzenden, wie Thomas Schreder, wundert es mich nicht, dass diese Pilotschulung in Erding stattfindet.“ Bayerstorfer verschaffte sich einen Überblick über die aufzustellenden Verkehrszeichen und sicherte die Zusammenarbeit des Landratsamtes für die Umsetzung zu!





(v.l.): Landrat Martin Bayerstorfer, KJV Vorsitzender Thomas Schreder, Polizeihauptkommisar Alfons Englmeier, Johanna Lichtenstern (Straßenbauamt München), Thomas Hessling (ADAC) und Hubert Kerzel (BJV) stellen das Verkehrszeichen „Treibjagd“ vor



Teilnehmende Jäger beim Test-Aufbau der Verkehrszeichen

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